REPERTOIRE

Wir spielen Musik aus der Renaissance, aus dem Barock und aus dem 20./21. Jahrhundert.
Wir bespielen Blockflöten von Sopranino bis Subbass und an unseren Konzerten kommen bis zu 30 verschiedene Blockflöten zum Einsatz.

Unsere bisherigen Konzertprogramme:

Klangkosmos

„Ich habe dir doch von grossen Sternen erzählt“ (Else Lasker-Schüler)

Mit seinem neusten Konzertprogramm entführt das La Merula Quartett die Zuhörer in kosmische Sphären. Auf ein Feuerwerk zum Auftakt in barocker Manier folgen Werke, welche in ihrer Klarheit und Symmetrie an die mathematischen Strukturen des Universums erinnern. Darüber hinaus bringt das La Merula Quartett auf über zwanzig verschieden Blockflöten Stücke aus der Renaissance bis hin zu aktueller Filmmusik zum Erklingen. Die vier jungen Frauen bespielen dabei Flöten vom Sopranino bis zum Subbass und erzeugen somit ein Kaleidoskop an verschiedenartigsten Klangfarben.

 

Melting the hours in gentle play

Das La Merula Quartett spielt englische Musik aus der Renaissance und dem Barock, ergänzt durch zeitgenössische Stücke holländischer Komponisten.

 

Durch die Nacht strahlt neues Licht

Von der Nacht zum Licht – von der adventlichen, hoffnungsvollen Erwartung zu Weihnachten. Das Adventskonzert des La Merula Quartetts wird eröffnet durch das Weihnachtslied Nun kommt der Heiden Heiland von Johann Sebastian Bach, aus dem auch die Verszeile Durch die Nacht strahlt neues Licht stammt, und welcher anschliessend in Samuel Scheidts Hymnus durch alle Stimmen hindurch verarbeitet wird. Die freudige Erwartung des Weihnachtfestes wird besonders in den feierlichen, barocken Stücken von Johann Friedrich Fasch, in den französischen Renaissance-Tänzen und in Georg-Philipp Telemanns Concerto hörbar. Eine friedliche Wärme oder ein geduldiges Warten geht von Da pacem domine, von Jesu Redemptor omnium und von Frans Geysen Stück Op de Fles aus. Diese weichen Klänge auf tiefen Instrumenten, bzw. auf gestimmten Flaschen erinnern an eine Orgel. Samuel Scheidts Fantasia bildet im Programm einen Kontrast. Komponiert während des 30-jährigen Kriegs erzählt das Stück durch seine bizarren Melodien von Angst und Qual, aber auch von Hoffnung und von der Erlösung der Seele. Im heutigen Programm steht das Stück symbolisch für das Leiden während der Fastenzeit im Advent. Die bekannten Choräle von Johann Sebastian Bach ziehen sich als roter Faden durchs Programm und lösen die Schwere der Fantasia spätestens mit Brich an, o schönes Morgenlicht wieder auf.

Von Hamburg nach Osten

Von deutschem Barock über volkstümliche Hirtenmusik zu mitreissenden Balkanrhythmen – im Programm Von Hamburg nach Osten spielt das La Merula Quartett Georg-Philipp Telemann aus Deutschland sowie Musik aus Polen, Ungarn und Tschechien. Dabei bespielt es eine reiche Auswahl an (Block-) Flöten, die von der Tinwhistle bis zur Subbassblockflöte reicht.

Zu Gast bei Trimalchio

Auszüge aus dem Gastmahl bei Trimalchio und aus Apicius‘ Kochkunst werden spielerisch ergänzt durch festliche Musik.

Von Elfen, Nelken und Turteltauben

Das Programm „Von Elfen, Nelken und Turteltauben“ ist in vier Blöcke gegliedert, in denen das La Merula Quartett Blockflötenrepertoire aus verschiedenen Ländern Europas vorstellt. Da die Blütezeit der Blockflöte im Barock war, stammen auch die meisten Stücke des Programms aus dieser Zeit.

Im ersten Block hört das Publikum Musik aus England. Als Insel war England bereits früher immer etwas vom restlichen Europa isoliert. Aus diesem Grund hat sich dort im Laufe der Zeit ein ganz eigener Musikstil entwickelt. Wichtig war dabei auch der Einfluss von Religion auf das Musikleben. Im Gegensatz zum Beispiel zum erzkatholischen Frankreich ist England seit der Regierung von Queen Elizabeth im 16. Jahrhundert protestantisch.

Im zweiten Block wird die Aufmerksamkeit auf Deutschland Anfang des 18. Jahrhunderts gerichtet. Deutschland war in der damaligen Zeit vermutlich das internationalste Land Europas. Es herrschte im Bereich der Musik ein reger Austausch mit Italien, Frankreich, England und Osteuropa. In Deutschland vermischten sich die verschiedenen musikalischen Nationalstile zum sogenannten „vermischten Geschmack“.

Nach der Pause geht das Programm weiter mit Musik aus dem französischen Barock. In Frankreich regierte im 17. Jahrhundert der Sonnenkönig Ludwig der XIV in seinem Schloss in Versaille, wo im Grunde auch das gesamte weltliche Musikleben stattfand. Die französische Barockmusik ist reich an Verzierungen und Trillern und kann sehr bildhaft sein.

Im letzten Block spielt das La Merula Quartett einige Raritäten aus Osteuropa. Die Musik aus dieser Region war dem restlichen barocken Europa fremd und exotisch, hat aber genau deswegen auch immer wieder Komponisten aus Westeuropa zu Kompositionen inspiriert.

Moskva, Warszawa, Budapest, Sarajevo

Das Programm „Moskva – Waszawa – Budapest – Sarajevo“ konzentriert sich auf einen geografischen Raum, der im Blockflöten-Konzertleben gerne etwas vernachlässigt wird: Osteuropa, und davon besonders Polen. Mit den Werken der polnischen Komponisten Wojciech Długoraj, Grzegorz Gerwazy Gorczitcky und Kazimierz Serocki ist je ein Vertreter der Renaissance, des Barocks und der zeitgenössischen Musik ein- und desselben Landes vorhanden. Die ungarische Volksmusik wird anhand von kurzen Duos von Béla Bartók durch den Blick der Jahrhundertwende beleuchtet. Das heutige Russland ist durch den zeitgenössischen Komponisten Viktor Ekimovsky vertreten. Balkanology dagegen vertritt die mittel- und westeuropäische Sichtweise auf die Musik der Balkanregion.

Das Programm verspricht klanglich grosse Abwechslung durch Kompositionen aus unterschiedlichen Jahrhunderten sowie durch verschiedene lokale Einflüsse.